Bücher aktuell

Ganz Neu:

 

Ein Glaubenskurs am Leitfaden des Kleinen Katechismus in sieben Einheiten

Jede Konfession hat ihre besondere Stimme im Konzert der Ökumene. Die Katholiken haben den Papst, die Orthodoxen haben die Ikonen und die Lutheraner als Kirche der Rechtfertigung und reinen Lehre den Kleinen Katechismus.

Fünfhundert Jahre nach der Reformation – trotz religiösen Wiedererwachens – breitet sich die Säkularisation nach wie vor mit Riesenschritten aus. Zweifach trifft sie insbesondere die traditionellen Kirchen:

  • Emigration an den Rändern: Weit über 100.000 Menschen treten jeweils nach wie vor jährlich allein aus der katholischen und der evangelischen Kirche Deutschlands aus.
  • Erosion in der Mitte: Durch einen massiven Traditionsabbruch und umwälzende Veränderungen der Lebensgewohnheiten zerbröselt das elementarste Wissen um den christlichen Glauben.

Angela Merkel hat jüngst auf die Ängste vor einer Islamisierung Europas eine treffende Antwort gefunden: Statt sich vor einer fremden Religion zu fürchten solle man sich auf die eigene, christliche Wahrheit besinnen.

Angesichts wachsender Unwissenheit über den christlichen Glauben vermitteln die Sieben Säulen elementare Wahrheiten des Lebens, die dem Leitfaden des Kleinen Katechismus Martin Luthers folgen. Auf der Schwelle zur Neuzeit hat er aus dem reichen Schatz der Tradition die unverzichtbaren Kernwahrheiten der Gemeinde zusammengestellt. Damit – und seine feste Überzeugung gilt bis heute – kann jeder ein stimmiges, in seinen Worten „seliges“, Leben führen.

Eine Sache ist es um das zu wissen, was gut für mich ist; eine andere ist es, sich darauf einzulassen. Solches Einlassen auf einmal entdeckte Wahrheiten nennt die Bibel glauben. Schon Philipp Jakob Spener, der Vater des lutherischen Pietismus, war sich der Notwendigkeit bewusst, dass Wahrheiten „vom Kopf ins Herz“ kommen müssen.

Die Sieben Säulen wollen beides vermitteln: Das Wissen um und das Wagen auf das, was uns trägt. In „altem Theologendeutsch“: die fides quae und die fides qua vermitteln, das Wissen um Gott und das Vertrauen auf Gott, der in Jesus Christus sein Gesicht gezeigt hat.

Für jeden Tag der Woche gibt es eine Wahrheit – so soll der Glaube im Alltag lebendig werden. Doch auch unabhängig von den Tagen finden sich drei Grundwahrheiten.

  • Am Montag: die zehn Gebote
  • Am Dienstag: das Glaubensbekenntnis
  • Am Mittwoch: das Vaterunser

Und zu ihnen gehören drei Existenzialien, drei Wirklichkeiten:

  • Am Donnerstag: die Taufe
  • Am Freitag: das Abendmahl
  • Am Samstag: die Umkehr

Das alles aber zentriert sich auf die heilige Mitte, um die sich alles dreht: Wie denn auch der Sonntag in der Mitte der Alltage steht:

  • Am Sonntag: die Liebe

Ob über sieben Wochen, in zwei mal drei Einheiten mit Abschlussgottesdienst oder beispielsweise auf zwei Wochenendfreizeiten: die Sieben Säulen lassen sich in verschiedener Weise entfalten.

Das Kursmaterial wird in sechs Power-Point-Präsentationen und einem Gottesdienstentwurf dargeboten. Zur Vorbereitung reicht es, sich jeweils den Abendablauf einmal für sich zu vergegenwärtigen (Zeitbedarf: 30-60 Minuten). Je nach Intensität der Eigengestaltung bedarf es bei dem Gottesdienst etwas längerer Vorbereitungszeit.

Keine, außer: Für Referierende Liebe zur Sache des Glaubens und ein Sich-Vertrautmachen mit den Sieben Säulen; sodann Teilnehmende, die sich für Glaubensfragen interessieren: von Mitarbeitenden über Konfirmandeneltern bis hin zu Interessierten aller Art.

Zu Bestellen bei: ELM – Sigrid Pfeil -Georg-Hacciusstr. 9 – 29320 Hermannsburg; + 49 5052 69212 – S.Pfeil@elm-mission.net

Kosten: 10 Euro

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Ziemlich Neu:

reinhard_deichgraeber

REINHARD DEICHGRÄBER – LEHRER, BRUDER, WEGGEFÄHRTE

ALS LEHRER: Er ist so engagiert und weiß so viel, dass er sich den Markennamen „Rabbi“ verdient hat.

ALS BRUDER: Er gehört zum Gründungskreis der Gethsemanebruderschaft, der späteren Koinonia. Über seine Leitungsverantwortung darin und die vielfältigen Impulse wird er weit darüber hinaus für viele zu einem Bruder auf Augenhöhe. Seine Beziehungen reichen bis nach Südafrika.

ALS WEGBEGLEITER: Nicht nur das Lehren, auch das Wandern in den Traditionen bündischer Jugend ist seine Leidenschaft. Viele Gegenden hat er mit verschiedensten Weggefährten durchwandert. Darüber hinaus begleitet er viele menschlich, seelsorgerlich und spirituell auf ihren Lebenswegen.

Schüler, Geschwister und Weggefährten haben sich zusammengetan, um dieses spirituellen Schriftstellers und Kinderfreunds zum 80. Geburtstag zu gedenken. Ihre Erkenntnisse und Erinnerungen geben einen bunten Blumenstrauß.

ISBN 978-3-86827-605-3

Francke, Marburg 2016, 10 €

Und hier geht’s weiter …

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Noch immer neu:

Christlich Glauben Lebenklein

Harm Cordes, Georg Gremels

Christlich. Glauben. Leben.

Gott auf der Spur

Ein christlicher Weg …

So manchem ist er fremd geworden.  Andere sind im Glauben unsicher geworden. In 49 Stationen erfahren Sie, was sie schon immer über den christlichen Glauben wissen wollten.

Ein Weg … durch das Land des Glaubens

Wir leben in einer Wissensgesellschaft. Doch was wissen wir vom Glauben, seiner Schönheit, seinen Herausforderungen, seiner Freude? In sieben Kapiteln wird die Landschaft des Glaubens sichtbar, der Christen weltweit verbindet.

Ein Weg … zum Leben

Leben ist meine Aufgabe: meinen Sinn zu suchen und meine Höhen und Tiefen zu integrieren. In diesem Buch finden sich Impulse, wie ich das anpacken könnte.

Auch als spiritueller Glaubenskurs für eine Gruppe konzipiert.

Im Francke-Verlag 2016 erschienen und über den Buchhandel zum Preis von 9,95€ erhältlich (ISBN: 978-3-86827-615-2)

Mit Bildern von Henning Diers

Porträt Harm Cordes klein
Harm Cordes
Georg Gremels klein
Georg Gremels

FranckeChristlich_Glauben_Leben


Renner 2017:

Ein Mensch namens Luther

Vom Geheimnis der Wandlung

In fünfzig Briefen an einen kritischen, naturwissenschaftlich gebildeten Freund namens Christian erläutert der Schreiber Markus, was das Revolutionäre dieses Mannes Luther ist, dessen Reformatorischer Impuls sich 2017 zum 500. Mal jährt.

  • Bei Francke, Marburg, 2016 erschienen.
  • ISBN 978-3-86827-567-4 9,95 €
Ein Mensch namens Luther
Ein Mensch namens Luther

Klappentext: Wittenberg, den 31. 10. 1517

Mit seinem Thesenanschlag stößt der Mönch Martin Luther das Tor zur Freiheit auf. Gefangen im Gefüge mittelalterlicher Frömmigkeit, lassen ihn dumpfe Unterwerfung und verzweifelter Gehorsam auf dem Weg zu Gott scheitern. Da entdeckt er, wie Gott sich umgekehrt auf den Weg zu ihm macht: Ihm glauben, seine Liebe annehmen – das ist der neue Weg evangelischer, fröhlicher Freiheit. Luthers lebendige Gotteserfahrung setzt in ihm ungeahnte Energien frei, die sein ganzes Leben verwandeln.

In Briefen an einen kritischen Zeitgenossen macht der Theologe und Naturwissenschaftler Dr. Georg Gremels seine Leer mit der kraftvollen Spiritualität Luthers bekannt. Denn er ist davon überzeugt: Im Siegeszug der Befreiungen, die Luthers Durchbruch folgten, gerät der neuzeitliche Mensch in Gefahr, sich sogar von Gott zu befreien. Wie man Gott als Kraftquelle und verwandelnde Wirklichkeit in sich entdecken kann, buchstabiert Gremels in diesem Buch durch: Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich nicht vor kritischen Fragen scheuen.

Und hier geht es weiter zu einem Autorenvideo:

 

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Wie hast Du’s mit der Religion?

 Claudius und die Gretchenfrage

TitelClaudius

In Briefen eines Elias an Leon wird das Original Matthias Claudius, Dichter, Journalist, Lebenskünstler und Familienvater in seinem Humor, seiner Zeitkritik, seinem Umgang mit dem Tod und seiner Freude am Leben geschildert. Dabei wird viel aus seinen gesammelten Werken wiedergegeben.

Anlass: der 275. Geburtstag am 15. 8. 2015

und der 200. Todestag am 21. 1. 2015.

  • Erschienen bei Francke, Marburg 2014,
  • ISBN 978-3-86827-473-8; € 9,95

Anlässlich seines Todestages wurde am Wandstecker Markt ein eindrucksvolles Halbrelief vor der Christuskirche aufgestellt:

Claudiusdenkmal2015

Der Künstler und der Pastor

Der Künstler Gerd Neumann mit Pastor Richard Hölck am 21. 1. 2015
Der Künstler Gerd Neumann mit Pastor Richard Hölck am 21. 1. 2015

 

Und hier noch etwas Amüsantes zu Matthias Claudius als Hamburger …

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Heimatkunde-Matthias-Claudius,hamj47562.html

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